Hand in Hand

Press Release 24 Oct 2008


Gefahrstoffzüge üben auf Contargo Terminal

Im Rahmen einer landesweiten Übung der Gefahrstoffzüge Rheinland-Pfalz am 4. Oktober wurde das trimodale Terminal der Contargo in Ludwigshafen zum Schauplatz einer von drei simulierten Notfallsituationen. Die nahezu 100 Feuerwehrmänner aus allen Teilen des Bundeslandes wurden in vier Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe bekam für eine Übung 90 Minuten Zeit, danach wurde gewechselt. Die Unfall-Situation bei Contargo bestand in einem undichten Tankcontainer mit UN 3302 Dimethylaminoethylacrylat, Klasse 6.1. Das Contargo-Personal hatte bereits reagiert und den Container in der mobilen Auffangwanne des Terminals deponiert sowie die Kanalisation und das Löschwasser-Rückhaltebecken abgesichert.

Die Herausforderung an die Einsatzkräfte bestand darin, den Inhalt des Containers unter größten Sicherheitsvorkehrungen in einen zweiten, leeren Tankcontainer umzupumpen. Beide Container, für die Übung natürlich ohne gefährliche Füllung, waren zuvor von Contargo realitätsecht mit den korrekten Labeln versehen worden. Die Rettungskräfte hatten die Lage schnell im Griff und stellten erleichtert fest, dass das Terminal und seine Mitarbeiter ebenfalls bestens auf Ernstfälle dieser Art vorbereitet sind. Ein Fachmann der Feuerwehr Ludwigshafen, der die Leistung der Männer in den schweren Schutzanzügen zu beurteilen hatte, konnte sowohl ihnen als auch dem Terminal-Personal beste Noten vergeben.

Georg Fank, Prokurist bei der Contargo Ludwigshafen, und Peter Hofmann, Gefahrgutbeauftragter, waren ebenfalls zufrieden: „Es war gut zu sehen, wie schnell die Feuerwehr die Lage im Griff hatte und wie reibungslos die Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern funktionierte.“ Den Abschluss der Übung bildete die Dekontamination vor dem Verlassen des Platzes. Die Einsatzleitung dankte der Terminal-Leitung und den Contargo-Mitarbeitern, die die Einsatzkräfte von 8:30 bis 16:30 Uhr betreuten.

Contargo betreibt 18 zumeist trimodale Container-Terminals. Im Terminal Ludwigshafen, wie auch im 90 Kilometer entfernten Terminal Frankfurt-Höchst, ist man besonders auf das Handling von Gefahrgütern spezialisiert. In beiden Terminals dürfen verschiedene Gefahrgutklassen gelagert werden. Beide Terminals verfügen für diesen Zweck über spezielle Gefahrgutlagerplätze. Das Personal ist für den Umgang mit Gefahrgütern geschult und wird regelmäßig weiter gebildet.

Die Terminals in Duisburg und in Basel werden derzeit ebenfalls für die Lagerung von Gefahrstoffen gemäß Bundes-Immissionsschutz-Verordnung (BImSch) vorbereitet. Sobald sie ihre Zulassung erhalten, beträgt im Contargo-Netzwerk die Distanz zwischen zwei Gefahrgutlagern an der Strecke zwischen Duisburg und Basel noch maximal 260 km.


Ansprechpartner bei Contargo: Heinrich Kerstgens, Tel.: +49 621 59007 184, hkerstgens@contargo.net
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