Die Schifffahrt auf dem Rhein im Stadtbereich Köln (Ortslage Rodenkirchen bis Mülheim) ist weiterhin gesperrt. Ein Ende der Schifffahrtssperre kann derzeit nicht abgesehen werden. Weitere diesbezügliche Informationen werden in einer weiteren Pressemitteilung heute Mittag bekanntgegeben.

Der Versuch, mittels zweier Frachtschiffe den Schubverband „Maranta“ freizuziehen, blieb ohne Erfolg. Ebenfalls blieb erfolglos, das Schubschiff und den Schubleichter getrennt voneinander freizuziehen. Derzeit befindet sich ein sogenanntes Leichterschiff in der Anfahrt zum Havarieort, damit ein Teil der Kohle-Ladung auf dieses umgeladen werden kann. Mit der Leichterung soll ab 10 Uhr begonnen werden.

Parallel wird derzeit mit einem Peilschiff des Wasser- und Schifffahrtsamtes die Rheinsohle gepeilt. Durch den Versuch, den Havaristen freizuschleppen, sind auf der Rheinsohle Kieshaufen entstanden. Mit der Peilung wird der aktuelle Zustand der Rheinsohle aufgenommen. Ziel ist es, der Schifffahrt möglichst schnell im Richtungsverkehr wieder einen Korridor freigeben zu können.

Hintergrundinformation: Die Einfahrten des Deutzer Hafens und des Rheinauhafens führen zu einer Aufweitung des Rheinstroms. Dadurch lagert sich bei entsprechenden Wasserständen verstärkt Geschiebe (Sand und Kies) auf der Rheinsohle im Bereich der Fahrrinne des Rheins ab. Diese sogenannten Fehltiefen werden der Schifffahrt bekannt gegeben. Unabhängig von den Festfahrungen wurde vom Wasser- und Schifffahrtsamt Köln die Baggerung dieser Fehltiefen beauftragt. Die entsprechenden Nassbaggerarbeiten werden Mitte dieser Woche beginnen.

Weitere Informationen:
Wasser- und Schifffahrtsamt Köln
Hartmut Streichan
Tel. +49 172 17 08 369
Hartmut.Streichan@wsv.bund.de

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