Mitteilungen des WSA Bingen / Lagemeldungen der Revierzentrale Oberwesel

24.01.2011, 17:45 Uhr - Schubleichter in Warteposition, Mittwoch Nachmittag wieder komplett gesperrt

Am Montag sind zwei Schubleichter am Unglücksort eingetroffen und haben vorerst im Loreleyhafen ihre Warteposition eingenommen – siehe Foto. Diese Tankschiffe sollen nach Abschluss der Sicherungsmaßnahmen am Havaristen und den nachfolgenden Sicherheitsüberprüfungen die dann abzupumpende Schwefelsäure übernehmen.

* Absehbare Beeinträchtigungen am Dienstag:

Bei erwartetem Verlauf der Arbeiten ist auch für Dienstag vorgesehen, ganztägig kontrollierte Bergfahrten durchzuführen. Die Talfahrt bleibt weiterhin gesperrt.

* Absehbare Beeinträchtigungen am Mittwoch:

Voraussichtlich ab etwa 13.00 Uhr wird die Bergschifffahrt eingestellt werden müssen. Sobald es genauere Angaben zur Dauer der Sperrung gibt, werden diese bekannt gegeben.  

23.01.2011, 17.15 Uhr - Bergfahrt hat gut funktioniert

Im Rahmen der kontrollierten Bergfahrten wurden im Verlauf des Sonntags 90 Schiffe vorbei gelotst, darunter alle wartenden Schubverbände. Damit konnte heuteallen im Wartebereich liegenden Schiffen zur Weiterfahrt verholfen werden.

23.01.2011, 15.00 Uhr - Hebkräne verankert, Talfahrt weiterhin ausgeschlossen

Bei der Bergung des havarierten TMS „Waldhof" konnte am Sonntag ein weiterer Schritt eingeleitet werden. Die beiden Hebekräne „Atlas" und „Grizzly" sind auf beiden Seiten der „Waldhof" in Position gegangen und haben sich verankert. Ein sicherer Stand von beiden Kranen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für den erfolgreichen Fortschritt der Bergung. Hierzu werden zwischen den Bergekränen mehrere Stahlseile unter dem Havaristen gezogen. Damit soll gewährleistet werden, dass bei den anstehenden Arbeiten eine unkontrollierte Bewegung des gekenterten Schiffes nicht möglich ist.

Wie bereits dargestellt, wird dieses Einziehen der Stahlseile voraussichtlich zwei bisvier Tage dauern. Danach werden Taucher eingesetzt, die im TMS Walhof nach den beiden vermissten Besatzungsmitgliedern suchen.

Anschließend wird eine Beprobung hinsichtlich des Zustandes der Ladung in denTanks durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Messungen werden den Ablauf derweiteren Arbeiten maßgeblich beeinflussen (Sicherheit der Bergungskräfte).

Zur möglichen Übernahme der gefährlichen Ladung sind bereits Schubleichter(Tankschiffe) auf dem Weg zur Unglücksstelle.

 Freitag und Samstag konnten 92 bzw. 111 bergfahrende Schiffe durchgelotst werden. Am Sonntagmorgen, nach der Positionierung des Hebekrans „Grizzly", ist die kontrollierte Bergfahrt erneut - auch mit Schubverbänden - angelaufen.

Wie der Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Bingen Martin Mauermann Havarieleiter Wasserbereich) betonte, wird die Talfahrt allerdings auch in denkommenden Tagen nicht möglich sein. Neben einer Vielzahl nautischer Aspekte, dievom Wasser- und Schifffahrtsamt auf deren Internetseite ausführlich dargestellt sind , würden „Talfahrer" die Rettungskräfte einem unvertretbar hohen Risiko aussetzen.

 23.01.2011, 09:30 Uhr - Kontrolliere Bergfahrt nun auch für Schubverbände

Am Sonntag konnte kurz nach Tagesanbruch der zweite Bergekran „Grizzly" am Havaristen verankert werden. Die Lage des Havaristen ist weiterhin stabil.

Die kontrollierte Bergfahrt ist fortan nach Aufforderung durch das Wasser- und Schifffahrtsamt und der Wasserschutzpolizei nach Einzelaufforderung auch für Schubverbände zulässig. Die Schubverbände haben eine generelle Vorspannpflicht.

22.01.2011, 11:45 Uhr - Talfahrt weiterhin gesperrt

Die kontrollierte Bergfahrt ist am Samstagmorgen, mit Tagesanbruch, wieder angelaufen. Nach den positiven Erfahrungen von gestern, ist die Einsatzleitung auch für den heutigen Tag optimistisch, einer großen Zahl von Flussschiffern die Weiterfahrt zu Berg zu ermöglichen. Momentan stehen ca. 100 Schiffe noch in der Warteposition. 

Die Talfahrt ist wie bereits bekanntgegeben weiterhin gesperrt. 

Auf der heutigen Lagebesprechung wurde von dem Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Bingen und der Wasserschutzpolizei (WSP) die große Disziplin der Schifffahrt gelobt. 

 Die Bergungskräne „Atlas“ und „Grizzly“ werden voraussichtlich heute Nachmittag an dem Tankmotorschiff Waldhof positioniert. Im Anschluss hieran werden sie beginnen die erforderlichen Stahlseile unter das Schiff zu ziehen. Damit soll das Tankmotorschiff Waldhof weiter stabilisiert und gesichert werden. Dieser Prozess kann mehrere Tage dauern. Ein Hebekran wird hierzu auf der Kielseite (= Schiffsboden) des Havaristen und der andere Hebekran auf der Deckseite aufgestellt.  

22.01.2011, 09:00 Uhr - Dritter Bergekran angekommen

Heute Morgen, gegen 08:15 Uhr, hat der dritte Bergekran „Amsterdam“ den Unglücksort erreicht. Er liegt zurzeit mit den beiden bereits eingetroffenen Hebekränen im Hafen von St. Goarshausen und wird jetzt einsatzbereit gemacht.

Heute früh um 08:00 Uhr hatte der Rhein am Pegel Kaub einen Wasserstand von 3,90 Meter. Er fällt voraussichtlich in den nächsten 24 Stunden um weitere 30 Zentimeter.

Die durch das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Bingen und der Wasserschutzpolizei (WSP) kontrolliert vorbeigeleitete Bergfahrt wurde seit Tagesanbruch wieder aufgenommen.  

21.01.2011, 18:30 Uhr - Lagemeldung der Revierzentrale Oberwesel

Ab sofort gilt auf dem Rheinabschnitt zwischen Engers (Rhein-km 601) und Bingen (Rhein-km 528):

Für die TALFAHRT

Zwischen Oberwesel und St. Goar ist gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich mindestens 2 Wochen andauern.

Talfahrern ist es untersagt, Liegeplätze zwischen Bingen und Oberwesel aufzusuchen.

Für die BERGFAHRT

Das Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen regelt die Bergfahrt von Fahrzeugen in St. Goar zwischen 8:00 Uhr und 17:30 Uhr. Außerhalb dieser Zeit ist die Bergfahrt gesperrt. Verbänden ist die Bergfahrt zwischen St. Goar und Oberwesel verboten. Bergfahrende Fahrzeuge müssen zwischen Rhein-km 557 und 555 mit Vorspann fahren, wenn

    - keine Bugsteuereinrichtung vorhanden ist oder

    - die spezifische Leistung unter 1 PS/to liegt.

Diese Regelung gilt bis auf Weiteres. Sie wird an den Fortgang der Bergungsarbeiten angepasst

21.01.2011, 19:00 Uhr - Verstoß gegen Verkehrsregelung in St. Goarshausen

Der heutige Verstoß eines Schubverbandes gegen die Verkehrsreglung in St. Goarshausen wird strafrechtlich verfolgt.

Den Anordnungen des Wasser- und Schifffahrtsamtes und der Wasserschutzpolizei ist unbedingt Folge zu leisten!

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