21.01.2016

Starke Verzögerungen in Rotterdam erfordern Umfuhren

Die Containerbinnenschifffahrt in Rotterdam wird momentan mit erheblichen Verzögerungen in der Abfertigung der Schiffe im Hafen konfrontiert, bedingt  auch durch den 24-Stunden-Streik an den Rotterdamer Container Terminals vom  7. bis  8. Januar 2016.

Zu  Verzögerungen kommt es  überwiegend bei den ECT Terminals (Delta und Euromax). Sie belaufen sich im Moment durchschnittlich auf 4 bis 7 Tage.

Abfertigungsbedingte Wartezeiten in dieser Größenordnung haben zur Folge, dass wir nicht mehr in der Lage sind,  die bestehenden Fahrpläne aufrecht zu erhalten.

Das für unsere Kunden anfallende Standgeld würde in der Regel die Kosten überschreiten, die im Falle des Anfahrens eines Ersatzterminals mit entsprechender Umfuhr zum originären Zielterminal anfällt.  Aus diesem Grund und um die Closings, die eventuell. doch noch erreicht werden können zu gewährleisten, sind wir leider regelmäßig dazu gezwungen, Exportcontainer an Fremdterminals zu löschen und diese anschließend per LKW an das Bestimmungsterminal umzufahren.

Der Gesetzgeber sieht für den Fall einer Congestion als Ablieferungshindernis nach § 419 HGB vor, daß die aus dem Ablieferungshindernis resultierenden Kosten zu Lasten der Ladung gehen. Für die Fälle, bei denen wir zu Umfuhren gezwungen sind, müssen wir also die Zusatzkosten leider unseren Auftraggebern in Rechnung stellen. Importcontainer müssen wir dadurch im vorkommenden Fall auf spätere Abfahrten verschieben.

Bei diesen notwendigen Umfuhren gehen wir selbstverständlich mit der erforderlichen Sorgfalt zur Wahrung Ihrer Interessen vor.

Wir halten Sie über weitere Entwicklungen auf dem Laufenden.

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