01.01.2015

Offen und frei

Contargo setzt auf Open-Source-Lösungen

Die komplexen Anforderungen an die Logistik können mit Hilfe komplexer Lösungen aus der eigenen IT-Abteilung oder externer Dienstleister erfüllt werden. Contargo setzt dabei zunehmend Open-Source-Software ein, weil sie flexibel und offen für alle Nutzer ist.

Open Source heißt offener Quellcode und meint Software, die jeder frei benutzen, kopieren und verändern darf. Was vor etwa 25 Jahren mit einer kleinen Gruppe von Programmierern begann, die die Kommerzialisierung ihrer Arbeit stoppen wollte, hat sich bis heute zu einer weltweiten sozialen Bewegung entwickelt. Zum Beispiel basiert IMTIS, der Tarifrechner von Contargo, auf OpenStreetMap als Kartenmaterial. OpenStreetMap ist ein Projekt, dessen Ziel es ist, eine freie Weltkarte zu schaffen, die von jedem Nutzer weiterentwickelt werden kann. Dadurch können laufend fehlende Daten hinzugefügt und Korrekturen am Kartenmaterial vorgenommen werden. Das funktioniert ähnlich wie bei Wikipedia: Jeder Nutzer kann zur Verbesserung und Vervollständigung der Informationen beitragen.

Gemeinsam verbessern die Nutzer die Software

Inzwischen nutzt Contargo nicht nur Open Source Software, sondern hat im Mai mit IRIS (Intermodal Routing Information System) auch erstmals eine eigene Software offen zur Verfügung gestellt. IRIS kann seither unter der Open-Source-Lizenz AGPLv3 auf GitHub heruntergeladen und den eigenen Ansprüchen entsprechend weiterentwickelt werden. Mit IRIS können die Nutzer die Streckenführung, Gesamtkilometer, Mautkilometer, Planfahrzeiten und CO2-Ausstoß von Lkw-Fahrten im Kombinierten Verkehr berechnen. IRIS berücksichtigt dabei Informationen aus dem Kartenmaterial, wie Maximalgewichte oder Mautpflicht. Bei der Berechnung des CO2-Ausstoßes werden nicht nur die intermodalen Transporte selbst, sondern auch der Umschlag und das Handling der Container mit einbezogen.

„Wir setzen zunehmend auf Open-Source-Lösungen, denn sie ermöglichen die Anpassung einer Software an verschiedene Ansprüche“, sagt Henrik Hanke, IT-Manager bei Contargo. „Denn bei vielen Anwendungen, wie beispielsweise einem Routenberechnungssystem, handelt es sich nicht um ein abgeschlossenes Aufgabengebiet. Die besondere Herausforderung besteht darin, die Software stetig an ein sich kontinuierlich veränderndes System anzupassen. Open-Source-Lösungen haben den Vorteil, dass sie nicht nur von vielen Menschen genutzt, sondern auch programmiert und weiterentwickelt werden können.“

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