Erste Tests haben stattgefunden

Gegen 9:35 Uhr konnte der erste Probefahrer die Unfallstelle talwärts passieren. Bei dem ausgewählten Schiff handelte es sich um die „Pugna Vitae“, ein 80 m langes, nicht beladenes Gütermotorschiff.

Es sollen nun 7 Schiffe mit Längen bis zu 110 m, begleitet von je einem Nautiker des Wasser- und Schifffahrtsamtes Bingen, die Unfallstelle beim havarierten TMS „Waldhof“ talwärts passiert haben. Während der Vorbeifahrt wurden die Auswirkungen auf die „Waldhof“ genau beobachtet und werden nun analysiert. Dem Vernehmen nach soll es dabei zu keinen Problemen gekommen sein, zumal die zur Verfügung stehende Fahrrinnenbreite größer ist, als bei so mancher Hafeneinfahrt. Zudem hilft es, dass der Pegelstand in den letzten 2,5 Wochen stark gefallen ist (Kaub 13.1.2011: 5,73 m, 2.2.2011: 2,15 m).

Heute Nachmittag sollen die Erkenntnisse durch das Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen und die Wasserschutzpolizei ausgewertet sein und eine Entscheidung über die weitere Talfahrt getroffen werden. Offen ist noch, ob auch Schiffe über 110 m Länge und Schiffe, die Gefahrgut geladen haben, die Unfallstelle passieren werden dürfen.

Die Bergfahrt bleibt bis auf weiteres gesperrt. Es wird allerdings damit gerechnet, dass der Rhein bei einer positiven Bewertung jeweils stundenweise für jede Fahrtrichtung geöffnet wird.

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Pegel

23.01.2019

Kaub 191 -18
Ruhrort 429 -31
Emmerich 288 -33

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Energiezuschläge

BAF Index

01/2019
9
02/2019
6

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TFS Index

01/2019
4
02/2019
1

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