Seit gestern Vormittag wurden vom Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen wie angekündigt Versuchsfahrten zur Passage des gesunkenen Tankschiffs "Waldhof" durchgeführt. Fünf Schiffe verschiedener Größe, Tonnage und Motorleistung passierten die "Waldhof", deren Position und Lagestabilität während der Versuchsfahrten laufend kontrolliert wurde. Die Auswertung der Versuchsfahrten ergab, dass unter bestimmten Auflagen die Vorbeifahrt möglich ist, ohne die sichere Lage der "Waldhof" zu gefährden.

Auf dieser Grundlage wurde vom Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen entschieden, einen begrenzten Verkehr unter engen Voraussetzungen zuzulassen. Seit gestern 14:00 Uhr spricht das Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen Fahrzeuge im Raum St. Goar/Bad Salzig einzeln an und ordnet ihnen die Bergfahrt an. Für alle übrigen Fahrzeuge und Verbände gilt die Schifffahrtssperre weiter. Bis zum Einbruch der Dunkelheit gestern um 17:00 Uhr konnten auf diese Weise 14 Schiffe die "Waldhof" passieren und ihre Reise rheinaufwärts fortsetzen. Über den weiteren Fortgang der kontrollierten Passage der "Waldhof" wird das Wasser- und Schifffahrtsamt die Schifffahrt über den Nautischen Informationsfunk rechtzeitig informieren.

Das Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen setzt die Überwachung der Position der "Waldhof" und der Veränderungen der Flusssohle im Umfeld des Schiffes kontinuierlich fort. Die ersten beiden Bergekräne "Grizzly" und "Atlas" sind gestern Nachmittag in St. Goarshausen eingetroffen. Sie bereiten sich derzeit auf die ersten Arbeitsschritte zur Bergung vor.

(Text -Quelle: Pressemitteilung der WSA Bingen)

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